Archiv für Oktober 2009

Kurioses aus dem Internet-Zeitalter

Ich hab mal in den letzten Wochen geschaut, wer über Suchmaschinen (v.a. natürlich google) mit welchen Suchbegriffen auf dieser Seite landet und habe die kuriosesten Suchbegriffe zusammen getragen. Ich glaube nicht, dass die Leute auf La vache qui rit wirklich schlau geworden sind. Aber natürlich trotzdem gut für die Besucherstatistik …

„was heißt pro packung 2 eier“ / „kosten Packung Eier“ (/ weitere Variationen der Eier-Frage)

„linke fußballfans“ (mehrmals)

„Männergruppe pisst“

„arten von führungsberufen“ (Wer sucht denn sowas?)

„freche la vache bilder“ (naja, hier findet man wohl eher Texte …)

„tracht prügel Schläge“ (ebenso mehrmals)

„Anleitung zum den penis meines bruders zu wichsen“ (Wer’s braucht … Gab übrigens noch ähnliche Anfragen.)

„Doktorspiele mit Cousine“ (Immerhin kein Inzest.)

„gegen meinen penis“ (Wer keine Feinde hat, sucht sich welche.)

„“dominante frauen“ ddr“ (Angela Merkel???!)

„hunde pimmelkauen.com“ (Führt nur zu zwei Treffern: einem seltsamen Forum und der Pädophiliediskussion.)

Die Suchbegriffe, die irgendwas mit Pädophilie zu tun haben, liste ich hier mal nicht im Einzelnen auf. Diese Leute, die hier wohl vorallem nach Bildern gesucht haben, müssen ziemlich enttäuscht worden sein, einen theoretischen Text vorzufinden.

Fazit: Sex, Gewalt und nochmal Sex. Ich mache mir langsam Sorgen um die moralische Integrität dieses Blogs.

Für die Rettung einer bedrohten Spezies

Der gemeine Leistungsträger beginnt den Tag schon in den frühen Morgenstunden, nicht selten auch schon vor 6 Uhr. Nach einer kurzen morgendlichen Körperpflege, geht es meist über ein kompliziertes Beförderungssystem an die Stätten der kollektiven Arterhaltung. Ein System, das ganz ohne Absprache, scheinbar unsichtbar und nicht immer ganz reibungsfrei funktioniert. Dort angekommen, beginnt der Leistungsträger gewissenhaft sein Tagwerk, unterbrochen nur durch eine kurze Phase der Regeneration, verrichtet er selbiges meist über acht Stunden hinweg. Manche besonders fleißige Exemplare bleiben auch mal länger, wobei die hierarchische Organisation der Gattung Leistungsträger entsprechendes Verhalten von den Alpha-Leistungsträgern auch abverlangt, selbige dieses aber auch von untergeordneten Artgenossen einfordern. Nach getaner Arbeit geht es dann über, oben erwähntes, Beförderungssystem wieder zurück. Der gemeine Leistungsträger nutzt dann die restliche Zeit, meist in Gesellschaft des Nachwuchses, zur Erholung. Schließlich wartet schon der nächste Tag.
Doch der Leistungsträger ist gefährdet! Gefährdet durch den Leistungsempfänger! Innerhalb der Gemeinschaft der Leistungsträger hat sich dieser Parasit eingenistet. Geschickt zapft er die Früchte seines Wirts an und verhindert so das schadlose Gedeihen dieser Gattung. Zwar gelingt es einer Unterart des Leistungsträgers: der guidikus westerwellikus zunehmend sich des Parasitenbefalls zu entziehen, doch die Zukunft bleibt ungewiss. Darum bedarf es Hilfe. Nur durch konsequentes Vorgehen kann der Leistungsempfänger bekämpft werden! Er frönt sein Leben nicht selten in Siedlungen innerhalb derjenigen des Wirts. Seinen Tag beginnt er meist spät. Seine träge, meist fette Erscheinung erleichtert ein schnelles Auffinden, obwohl er oftmals seine Behausung nicht verlässt. Meist hilft nur klebriger Hartz ihn loszuwerden, wobei nicht selten die Hoffnung besteht, dass nach einer harten Phase des Verzichts die Mutation zum Leistungsträger einsetzt. Es wäre zu hoffen…




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: