Hoffnungsvolles aus Gaza

Ein sowohl Israel- als auch Hamas- und UN-kritisches Manifest von einer palästinensischen Jugendorganisation. Englisches Original, deutsche Übersetzung (leider mit einer teilweise seltsamen Interpunktion), englische Website von Sharek.


12 Antworten auf “Hoffnungsvolles aus Gaza”


  1. Gravatar Icon 1 Robert 15. Januar 2011 um 20:26 Uhr

    Was für ein sentimentaler Schrott. Sorry, aber was soll das sein, ein Aufruf zum „Träume bauen“? Hauste rein.

  2. Gravatar Icon 2 Robert 15. Januar 2011 um 20:28 Uhr

    „Fuck Hamas. Fuck Israel. Fuck Fatah. Fuck UNO. Fuck UNWRA(=Hilfswerk der UN). Fuck USA!“

    Fuck rhizomlysis!

  3. Gravatar Icon 3 Thiel Schweiger 15. Januar 2011 um 20:49 Uhr

    Naja, solange es nicht der Traum von Jungfrauen und schönen Knaben im Paradies für Märtyrer ist… ;)
    Wer irdische Träume hat wird sich halt nicht von der Hamas als Kanonenfutter verwenden lassen. Darum gehts doch!

    Ich würde das Manifest ja auch nicht unterschreiben (zumal da glaub ich implizit auch wieder ne Gleichsetzung von Shoa und gegenwärtiger Lage im Gaza drinzustehen scheint), aber ich finds im Vergleich zu anderen Äußerungen palästinensischer Gruppen echt nen Fortschritt. Wenn diese Art zu denken in Gaza Schule macht, könnte sich echt was bessern im nahen Osten. Da steckt doch absolut aufklärerisches Potential drin, auch wenn bzw. gerade weil es bürgerliche Idealisten sind. Es sind zumindest keine religiös-faschistischen Spinner. Sie wollen einfach ein Leben nach bürgerl. Mindeststandards führen, was in dieser Welt ja auch tatsächlich ihr gutes Recht ist.
    Illusionär ist diese Hoffnung vllt angesichts der gegenwärtigen globalen ökonomischen Krise.

    Wie kommst du jetzt auf rhizom ???

  4. Gravatar Icon 4 Robert 15. Januar 2011 um 21:16 Uhr

    Der Text ist eine einzige Illusion. Diese Jungs hier wollen sich halt nicht in die Luft sprengen vielleicht, dafür eher diplomatisch „an die internationale Gemeinschaft appellieren“ und eben „Träume bauen“. Wie illusionär ist das denn? Die Konsequenz von so einem Denken muss eigentlich das Sprengstoffattentat sein, es ist die konkrete Entsprechung dieser abstrakten Schwärmerei.

    Sprengstoffattentate werden in dem Text übrigens auch überhaupt nicht kritisiert, dafür aber z.B. die „Mauer der Schande“.

    Von der Hamas sind in Gaza viele Leute angepisst, weil sie ihre „Macht missbraucht“, aber nicht weil sie militant gegen die „Besatzung“ kämpft.

    rhizomlysis hatte das auch rumgeschickt, und würde es sicher sofort unterschreiben – wenn auch nicht mit seinem bürgerlichen Namen.

  5. Gravatar Icon 5 tee 16. Januar 2011 um 1:19 Uhr

    Sie wollen einfach ein Leben nach bürgerl. Mindeststandards führen, was in dieser Welt ja auch tatsächlich ihr gutes Recht ist.

    dann bräuchten sie also nur gute anwälte?!

  6. Gravatar Icon 6 Thiel Schweiger 16. Januar 2011 um 3:49 Uhr

    @ Tee:

    Naja, sie wollen halt wohl zumindest, dass es Sinn macht, zu nem Anwalt zu gehen. Das dies nicht sinnvoll ist, ist ja gerade ihre Kritik. Als virtuelle Staatlichkeit rufen sie ja dementsprechend die UNO an.

    @ Robert:

    Ja okay, nen konkretes Programm kann man aus dem Manifest echt nicht rauslesen. Standpunkt scheint jedoch weder ein palästinensischer Nationalismus noch ein Islamismus zu sein, sondern ein bürgerl. Individualismus. Dass sie von diesem Standpunkt aus Israel kritisieren, halte ich für absolut legitim.
    Denen scheint es halt primär darum zu gehen, überhaupt erstmal ein westlich orientieres, aufgeklärtes Bewusstsein zu schaffen.
    Wenn sie Sprengstoffattentate machen – okay, kommt darauf an, auf welche Ziele. Dem Text folgend könnten das ja auch die Hamas-Zentrale sein.

  7. Gravatar Icon 7 Reminder 16. Januar 2011 um 6:50 Uhr

    „Bei der unberechtigten Namensnennung handelt es sich um einen Eingriff in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht. Dieses schließt auch das Recht auf selbst gewählte Anonymität ein.“

  8. Gravatar Icon 8 Robert 16. Januar 2011 um 17:08 Uhr

    Nee Thiel, das ist reine Demagogie, der Du hier aufsitzt.

    Israel kritisieren ist schon legitim für die Gaza-Youth, so wie in jedem Krieg beide Seiten legitime Gründe zu kämpfen haben, aber eben sich widersprechende Gründe. Dann muss der Konflikt gewaltsam gelöst werden.

  9. Gravatar Icon 9 earendil 18. Januar 2011 um 21:59 Uhr

    Die Konsequenz von so einem Denken muss eigentlich das Sprengstoffattentat sein, es ist die konkrete Entsprechung dieser abstrakten Schwärmerei.

    <:-p
    Was für Zeug auch immer man nehmen muss, um sowas rauszuhauen: Ich will auch was davon!
    (Es sei denn, es ist das Resultat einer Überdosis Bruhn und Scheit. Von den ganz harten Sachen lass ich dann doch lieber die Finger.)

  10. Gravatar Icon 10 Robert 18. Januar 2011 um 22:17 Uhr

    Idiot. :(

  11. Gravatar Icon 11 Robert 18. Januar 2011 um 22:25 Uhr

    Um deine Frage trotzdem zu beantworten: Sowas schafft man mit jeder beliebigen Sekundärliteratur zu Hegel.

    Probiers mal aus.

  12. Gravatar Icon 12 Robert 25. Januar 2011 um 4:03 Uhr

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