Archiv für Mai 2011

Fancy / Gorgeous / Awesome

Die als Veranstaltungsort ja bereits bekannte tranmission library (kurz: translib) im IVI hat jetzt einen chicen Blog, der in einem ersten Beitrag einige optische Einblicke in die gerade im Aufbau befindlichen Räumlichkeiten der Bibliothek bietet. Check it out: http://transmission130.blogsport.de/

Pierre Vogel zwitschert wieder

Nachdem Pierre Vogel am 20.4. schon einmal in Frankfurt auftrat (die Neocommunistinnen veröffentlichten ein sehr cooles Flugblatt dagegen),1 wird er diesen Samstag schon wieder eine Kundgebung in dieser Stadt veranstalten (vgl. den entsprechenden Bericht der FR). Wenigstens darf er nicht über Osama bin Laden sprechen (wobei ein Nachteil solcher Redeverbote immer ist, dass er sich so auch nicht selbst bloßstellen kann). Zu Gegenaktivitäten wie beim letzten Mal sei hiermit herzlich eingeladen.

Einen ersten Eindruck darüber, was Pierre Vogel so alles vertritt liefert der entsprechende wikipedia-Eintrag sowie der über seine Schule, die Salafisten. Wobei natürlich zu betonen ist, dass die Unterschiede zwischen ihm und christlichen Fundamentalisten nicht allzu groß zu sein scheinen (schließlich will auch er etwa wie etwa die Zeugen Jehovas zu einem illusorischen „reinen Islam“ auf der Basis der muslimischen Originaltexte zurückkehren – bereits Friedrich Engels hat in seiner Interpretation der Offenbarung des Johannes zu solchen irrsinnigen „back to the texts“-Ideologien im Keim das nötige gesagt – die Texte ergeben losgelöst vom Kontext ihrer Entstehung schlicht überhaupt keinen Sinn).

  1. Für weitere Informationen zu diesem Ereignis siehe auch zwei recht informative Artikel in der FR (Fundamental getrennt und Düstere Fronten, wobei der Autor des letzteren sich durch die Verwendung der Formulierung „Islamfresser mit israelischen Flaggen“ reichlich diskeditiert hat) und den indymedia-Bericht aus Antifa-Perspektive.[zurück]

Nightfighters

Bei meinem permanenten Infotainment-Konsum ist mir letztens doch glatt etwas Sehenswertes untergekommen. Schwarze Piloten im zweiten Weltkrieg. Ausser den Gurkhas, wurden Menschen mit meiner Hautfarbe also nicht nur in kolonialen Hilfstruppen als Cannon-Fodder verheizt und als Bausoldaten in der Etappe eingesetzt. Schön.
Unbedingt anschauen: Nightfighters.
Die anderen Teile befinden sich in der Seitenleiste.

PS: Passt zwar nicht ganz rein, ich schreibe es aber trotzdem hier hin. Die Bezeichnung: „Peoples of Colour“ (in deutschen abkürzungsaffinen Kreisen auch kurz „PoC“), ist ein ganz großer Scheissdreck. Mir egal ob irgendwelche demokratieidealistischen postcolonial-Antirassistinnen, „Afrodeutsche“ (noch so ein Deppenbegriff. Erinnert mich immer an die irgendwie „emanzipativ“ gemeinte, aber völlig in die Grütze geschossene Wortkreation: „Burschenschaftlerinnen“, als Bezeichnung weiblicher Dorfburschenschaftsmitglieder) und „critical Whiteness“-Streber meinen mit dieser lächerlichen Sprachmagie etwas gegen den Alltagsrassismus tun zu können.
Wieso bitteschön soll Ich hier der Farbige sein? Die merheitsgesellschaftkompatiblen Trottel die solche Begriffe ohne jede Ironie verwenden, sollten sich ihre weißen Kadaver mal im Spiegel angucken. Rote Pickel, blaue Flecken, gelbe Finger vom Rauchen, Haare in allen Farben, braune Sommersprossen, schwarze Mitesser. Von den kunterbunten Geschlechtsteilen mal ganz zu schweigen. „Peoples of Colour“? – Bullshit! Die korrekte, nicht von falschem Antirassismus strotzende und einzig vernünftige Bezeichnung lautet: Schwarz! Nicht braun, nicht farbig, nicht „Coloured“… Schwarz! Die Schwarzen sind so schwarz, wie die Weißen weiß sind. Black Power und nicht „Coloured Power“. Black is beautiful und „farbig“ sind Legobausteine. Ganz einfach.
PS2: Falls ich die Leute so schnell nicht mehr zu Gesicht bekommen werde: Die akademisierende Dooftussie die letztens zu fortgeschrittener Stunde meinte u.A. mit der „PoC“– Bezeichnung bei mir punkten zu können, sollte sich diese Formulierung zusammen mit dem anderen präsentierten positivrassistisch anmutenden Denkdreck wieder abgewöhnen. Da mag die Biene noch so flott sein, bei so einem hirnlosen Gutbürgergesabbel vergeht mir Alles. Meine anfänglich geäusserte Zustimmung zu baldigem Geschlechtsverkehr, ist hiermit zurückgezogen.
PS3: Eine ähnliche Ansage ergeht an die Professorenwitwe aus dem Nordend, mit dem penetranten Black-Power-Tick. So ein Gefasel höre ich mir nur noch gegen Bares an. Das erbetene gemeinsame Weissweintrinken in ihrer Wohnung kostet 300 € die Stunde. Mit Anfassen wird’s noch teurer.




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