Die Empörten („occupy Frankfurt“)

Zugegeben: Mit einer USA Fahne und einem Schild auf dem „Ihr seid doch nur neidisch“ geschrieben steht (Rückseite: „lest Marx, lest Hegel“) auf die „occupy Frankfurt“-Demo zu gehen, war nicht die beste taktische Entscheidung die ich in letzter Zeit getroffen habe. Als wir uns den Spaß wenige Stunden zuvor auf einer Party ausgedacht haben, war ich mir eigentlich sicher das es nicht ganz so schlimm werden würde. Im Gegenteil: Wir hegten eher die Befürchtung das die Fahne nicht als Counterstatement gegen den antisemitischen und antiamerikanischen Teil des besinnungslosen Protestierpöbels wahrgenommen wird und die meisten denken würden wir wären lediglich solidarische New York-Okkupanten. Fail. Während der Abschlußkundgebung flogen die Fäuste und jetzt ist die Fahne kaputt und mein Handgelenk geschwollen. Eine Anzeige gegen die antisemitischen Schläger (u.A. „lutscht weiter israelische Schwänze“) wäre sinnvoll, leider bin ich kein guter Zeuge. Erstens war ich total betrunken und zweitens vollauf mit der Verteidigung der erst drei Stunden zuvor erstandenen Fahne beschäftigt.
Offensichtlich waren nicht alle Protestierenden solche dummen Arschlöcher wie die handgreiflich Empörten. Eine ältere Dame hat mir meine im Handgemenge verlorene Brille hinterher getragen. Mehrere Personen haben sich stellvertretend für ihre gewalttätigen Mitdemonstranten entschuldigt. Irgendwer hat uns sogar eine neue Fahnenstange geschenkt und mich aufgefordert nicht klein bei zu geben. Immerhin.
Von der Demo selbst habe ich nicht viel mitbekommen. Meistens war ich damit beschäftigt gegen irgendwelche verrückt gewordenen Menschen anzuschreien. Neben den obligatorischen Menschheitsbeglückern von DKP, Attac und Friedenskirche, hatten sich wohl auch einige nichteinschlägige Bürger eingereiht. Diesen Umstand konnte man deutlich an den klügeren, oder wahlweise noch dümmeren Statements als es normal üblich ist ablesen. Ungenierter Rassismus und manifester Antisemitismus hier, die erfreuliche Einsicht das eine Demonstration gegen die Charaktermasken der Finanzbranche, für die notwendige Emanzipation der Menschheit über die Zwänge der selbstreferentiellen Kapitalakkumulation untauglich ist dort.
Ich halte es durchaus nicht für völlig sinnfrei, den weniger verbohrten unter den „Empörten“, mit einem Flugblatt auf die Pelle zu rücken. Das Kapitalverhältnis ist ein Verhältnis, in dem sich die grundlegenden Mechanismen die das Leben von uns allen beherrschen, hinter dem Rücken der Akteurinnen und Akteure vollziehen. Das die Hirne eben dieser in vielerlei Hinsicht Hintergangenen, zwangsläufig diverse religiöse Mucken und barbarische Lösungsvorschläge für reale und eingebildete Menschheitsprobleme ausbrüten, braucht niemanden zu wundern. Das Kapitalverhältnis ist ein kompliziertes und gehört transzendiert. Ich bin nicht so naiv zu glauben man könne relevante Teile dieser Bewegung aufklären, oder auch nur verunsichern. Aber wer sich nicht damit abfinden möchte, das weiterhin nur die IDF die letzte line of defence gegen die finale Exekution des fetischistischen Furors der sich selbsttätig zu bloßen Staatsbürgersubjekten degradierenden Individuen darstellt, kann nichts anderes tun als weiterhin zu reden, zu schreiben, zu protestieren, d.h. Aufklärung wieder den heruntergekommen (End-)Zeitgeist zu betreiben.
Ich sehe mich aktuell außerstande ein Flugblatt zum Thema Finanzkrise und Gegenprotest zu fabrizieren, aber wenn jemand einen tauglichen Textvorschlag hat, wäre ich bei einer eventuellen Verteilaktion beim nächsten Happening vor den Bankentürmen dabei.
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Wer ist eigentlich dieser Kerl, was soll das mit dem Bild und was für einen verwirrten Kram erzählt er da in die Kamera?:

Schön wäre es ja, allerdings befürchte ich das der gestandene Antisemit Henry Ford diese Formulierung nicht im universell menschenfreundlichen Sinne getätigt hat, sondern mit dem „Geldystem“ eher die in seinen Augen wegzurevolutionierenden Juden meinte:

Selbstzweifel?:

Keine Selbstzweifel, aber ein Beleg von vielen, für den in deutschen Landen omnipotenten Staatsfetisch:

Neben der gruseligen „truther-Bewegung“ und den verschwörungstheoretischen Spinnern der „Zeitgeist Movement“, gab es noch etwas harmlosere Kuriositäten zu bewundern. Die „Einstein-Partei“:

Was sind das eigentlich immer für kannibalistische Wünsche? Dr. Freud übernehmen sie:

Nicht ganz unzutreffend:

Ein Gedicht des antifranzösischen Dichters Theodor Körners:

„Blut muss fliessen knüppelhageldick…“:

Heftigeres gab es wohl in Berlin zu sehen.


68 Antworten auf “Die Empörten („occupy Frankfurt“)”


  1. Gravatar Icon 1 Ein Besucher 16. Oktober 2011 um 13:58 Uhr

    Der Gewaltausbruch war mies und schockierend, aber das Gewalt nicht gewünscht ist, wurde immer wieder betont. Wenn sich einige daran nicht halten, kann man dafür nicht alle diskreditieren, weil Sippenhaftprinzip. Trotzdem mein Beileid. Hoffentlich ist die Schwellung nicht zu arg. Schon beim Arzt gewesen?

    zum Text: Ich werd nicht verstehen, weshalb die Infragestellung des Geldsystems oder die Kritik an der israelischen Politik antisemtisch ist (demnach waren da wohl auch letztens 450.000 israelische Antisemiten auf der Strasse). Finde diese Kritik selbst irgendwie bedenklich, weil sie quasi unterstellt, wer Fragen zu den (Sub)Systemen der Finanzen stelle, stelle Juden infrage,d.h. die Kritik unterstellt, die Finanz(sub)systeme seien von jüdischen Menschen kontrolliert und das sei dann auch noch der Untergang.

    Naja, und sturzbetrunken auf eine Demonstration zu gehen und dann alle anderen als besinnungslos zu bezeichnen zeugt auch nicht gerade von viel Esprit. Vielleicht das nächste Mal nüchtern hingehen, dann erkennt man einfacher, wann Provokationen gefährlich sind und wann nicht. Unbeteiligt wart ihr an der Sache ja nun auch nicht und die USA-Schreie waren schlicht kindisch (sie prolongierten Nationalismus).

    Lest nicht (bloß) Marx und Hegel, sondern Deleuze, Kant und Foucault, zusammen mit Adorno und Horkheimer und Ahrendt.

    Ansonsten gute Besserung und wie gesagt, das nächste Mal nüchtern kommen. Kann nicht schaden.

  2. Gravatar Icon 2 neo 16. Oktober 2011 um 14:06 Uhr

    Leuten gegenüber, die es offensichtlich für normal halten, das dass zeigen einer USA-Fahne in Deutschland schon eine Provokation darstellt bei der man berechtigterweise körperliche Gewalt zu erwarten hat, sind „USA, USA“-Rufe nicht kindisch, sondern eine zivilisierende Maßnahme. Dabei betrunken zu sein, ist nur im Falle einer notwendigen handgreiflichen Selbstverteidigung ein Problem. Besoffen bin ich immer noch artikulationsfähiger, als viele von deinen Mitdemonstranten @Besucher.

    „USA, USA, USA!“

  3. Gravatar Icon 3 shuky 16. Oktober 2011 um 14:25 Uhr

    hey besucher.

    ‚Ich werd nicht verstehen, weshalb die Infragestellung des Geldsystems oder die Kritik an der israelischen Politik antisemtisch ist (demnach waren da wohl auch letztens 450.000 israelische Antisemiten auf der Strasse).‘

    Da waren eine Menge Antisemiten unterwegs. Ja. Auch jüdische Israelis können antisemitisch sein. Ich verstehe allerdings Deine Bedenken, dass der Antisemitismus-Vorwurf seine Tragkraft verliert, wenn er leer bleibt. Doch Neo sagt ja wenigstens etwas dazu, und versucht eine Kapitalismuskritik in 3 Sätzen bloggerecht anzudeuten.

    Neo. Hoffe, Dir gehts gut, Kater und Prellung lassen nach…
    (danke für den blog)

  4. Gravatar Icon 4 Ein Besucher 16. Oktober 2011 um 14:36 Uhr

    Selbstkritik ist Ihre Stärke wohl nicht. Stattdessen Selbstdarstellung als Märtyrer.

    Es ging nicht um die Flagge der USA selber, sondern um eine Nationalflagge. Falls es Ihnen entgangen ist: Ihre Flagge war die einzige Nationalflagge. Es geht in diesem Protest nicht um Nationalitäten sondern darum, dass es nicht um Nationalitäten gehen soll.
    Ich will den Gewaltübergriff auf Sie aber nicht entschuldigen. Aber tun Sie nicht so, als ob sie unschuldig daran wären (Sie sagten selbst, dass es provokant sein sollte, nicht ich habe das zuerst behauptet), zumal Ihre Zurechnungsfähigkeit in stark alkoholisiertem Zustand so reduziert ist wie bei jedem anderen stark alkoholisierten Menschen. Das können Sie sich schönreden wie Sie wollen, aber starke Alkoholisierung hat so ziemlich alle Menschen die gleichen Auswirkungen. Rohheit, Ungezügeltheit, Aggressivität, reduzierte Selbstkontrolle.

    Ich müsste mal einen beim Protest anwesenden US-Amerikaner fragen, ob er diese Ihre USA-Rufe für sich gut oder schlecht fand. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er sie gut fand, weil sie eine sehr rohe Reaktion waren. Das als zivilisierend zu bezeichnen kann ich dann nur ablehnen, weil solche Zivilisierung wirklich nichts schönes ist. Und ich wiederhole es von mir aus nochmals: es geht dabei nicht um die USA selbst, sondern um das, wie sie das instrumentalisert haben. Und bevor Sie es unterstellen: diese Proteste richten sich nicht gegen eine bestimmte Nation oder ein bestimmtes Volk. Das zu behaupten ist Zeichen davon, die Sache gar nicht begriffen zu haben. Ich jedenfalls fand Ihre USA-Schreie so antiamerikanisch und zugleich idiotisch wie den Idioten, der ihre Flagge zerbrochen hat.

    Die Aussage, Sie seien stark besoffen artikulationsfähiger als viele Nüchterne kann ich wierdurm nur als Aussage eines noch nicht richtig erwachsen gewordenen Menschen bezeichnen, da kein nüchterner Erwachsener mit Verstand so eine Behauptung aufstellen würde.

    Bei einer Demonstration betrunken zu sein ist so nützlich wie bei allen Massenauftritten betrunken zu sein: es ist nützlich, um seine Selbstbeherrschung aufgrund der Übermacht der euphorisierenden Masse völlig zu verlieren. So wie der Idiot, der Sie angegriffen hat. Aber stellen Sie sich nicht als armes Opfer dar. Sie haben bewusst und absichtsvoll provoziert und Sie werden es kaum für möglich halten, aber alle Demonstranten der Geschichte wissen, dass Provokationen auch gewaltig schei**e enden können. Das Risiko sind Sie eingeangen. Falls Sie das nicht mitbedacht haben, fragen Sie sich, warum Sie das vergessen haben.

  5. Gravatar Icon 5 aus Twitter 16. Oktober 2011 um 14:36 Uhr

    Die Investigativjournalisten der SZ haben euch jedenfalls an der US-Fahne als Neonazis interpretiert:

    https://twitter.com/#!/SZ_Digital/status/125196431572205568
    https://twitter.com/#!/SZ_Digital/status/125197152757612544

    Oder doch eine Fahne mit Markenlogos?

    https://twitter.com/#!/MonikaGemmer/status/125208446609006593

  6. Gravatar Icon 6 neo 16. Oktober 2011 um 14:53 Uhr

    Die USA-Schreie kamen von uns nachdem die Fahne zerbrochen worden ist, quasi als Bekräftigung sich nicht einschüchtern zu lassen. Falls sie wirlich dabei gewesen sind, sollten sie sich daran erinnern. Überhaupt waren die Anfeindungen von allen möglichen Seiten so stark, das ich sie mit noch so vielen „USA USA“-Rufen nicht hätte wett machen können.

    Ihre sozialpädagogischen Ausführungen zum Thema Alkoholmißbrauch können nicht darrüber hinwegtäuschen, das wir uns zu keinem Zeitpunkt agressiv verhalten haben (ausser gegenüber dem dummen Typen der mich rassistisch beleidigt hat. Dem habe ich mit Verlaub den Stinkefinger gezeigt).

    Überhaupt waren die Anfeindungen an dem Tag noch viel heftiger und zahlreicher als ich sie hier aufgelistet habe. Wollte ich mich wirklich nur als Opfer hinstellen, hätte ich noch viel mehr schreiben können.

    Von Provokation steht in dem Text überhaupt nichts drin. Die Fahne war ein Counterstatement gegen den dumpfen Antiamerikanismus und die oft antisemitischen Verschwörungstheorien ihrer MitdemonstrantInnen.

    Falls sie den Charakter ihrer Bewegung so schlecht einschätzen können und nicht bemerken das z.B. die an diesem Tag deutlich vertretene „truther-Bewegung“ keine Zukunft für die Menschheit im Auge hat, die über die Freiheit hinausgeht die u.A. in der USA für das Individuum gewährleistet ist, dann kann ich ihnen auch nicht weiterhelfen.

    „Es ging um Nationalfahnen…“ dem Träger einer palästinensischen Fahne wäre es sicherlich nicht so ergangen. Aber die Nationalfahnenausrede kennt man zu genüge. Da gehe ich nicht drauf ein.

    Übrigens war der Idiot der mich angegriffen hat nicht alleine.

  7. Gravatar Icon 7 neo 16. Oktober 2011 um 14:55 Uhr

    @Twitter
    Neonazis mit einem Schild auf dem sie dazu auffordern Marx und Hegel zu lesen? Neonazis mit USA-Fahne? Da muss man aber mächtig auf den Kopf gefallen sein um so etwas zu glauben.

  8. Gravatar Icon 8 La Vache qui ne rit plus. 16. Oktober 2011 um 14:59 Uhr

    @shuky: Ich finde nicht, dass die Argumente von Neo inhaltslos oder leer sind. Ich finde den Inhalt stattdessen verstiegen und bedenklich.
    Ich teile auch nicht die Behauptung, dass 450.000 Antisemitten in Israel auf der Strasse waren. Das würde heißen, Israelis könnten nicht gegen ihre Regierungen portestieren, ohne antisemtisch zu sein, was eine Art von Unterdrückung von legitimen Protest für dieses Volk bedeuten würde.

    Ich halte ausserdem den Gestus, Kritik an der israelischen Regierung grundsätzlich für antisemitsch auszugeben für eine Unmäßigkeit sondergleichen. Wenn eine Regierung für ihre Tätigkeiten nicht mehr kritisiert werden darf, weil man sonst Rassist oder sonst etwas sei, dann kann das Prinzip der Gewaltenteilung und Meinungsfreiheit auch abgeschafft werden. Wir können dann vor die Zeit vor dem Beginn der Aufklärung zurückkehren.
    Die israelisce Regierung ist so unfehlbar wie jede andere auf dieser Welt und so unfehlbar wie der Papst. Ich weiß nicht, wie es den Menschen in Israel helfen soll, ja ich denke es schadet ihnen, wenn man ihre Regierung nahezu heilig spricht: die kritiserenden Menschen erscheinen dann grundsätzlich als Antisemiten, und man kann dann gleich 450.000 als solche bezeichnen, ohne mit einem einzigen geredet zu haben.

  9. Gravatar Icon 9 neo 16. Oktober 2011 um 15:04 Uhr

    @Freunde der Nacht
    In dem Text steht nirgends drin das die ganze Demo nur aus Antisemiten bestand und von 450.000 Antisemiten auf Israels Strassen war auch nirgends die Rede.
    Wer seine eigenen Wahnvorstellungen nicht von der Realität unterscheiden kann, hat hier nichts zu melden.
    Postings die uns/mir weiterhin Ungesagtes unterstellen, werde ich löschen.
    Reisst euch am Riemen.

  10. Gravatar Icon 10 MN 16. Oktober 2011 um 15:42 Uhr

    Ich stand während der besagten „Fahnen-Aktion“ wenige Meter entfernt, mit guter Sicht auf den Ablauf der Geschehnisse. Die Rangelei war traurig mitanzuschauen und überflüssig! Auch die Zurschaustellung der „Stars & Stripes“ gehört fest zur Meinungsfreiheit im eher amerikakritischen Deutschland – und das ist auch gut so!

    Allerdings stellt es nunmal eine starke Provokation dar, sich während einer Kundgebung mit tausenden Demonstranten fahnenschwenkend in dir Mitte zu stellen. Für das Sammelsurium an Kritikern der Finanzindustrie war es anscheinend eine Ungeheuerlichkeit, das Zentrum der Veranstaltung mit dem Symbol der amerikanischen Hegemonie zu schmücken. Die ausufernd plutokratische Staatsführung hat nunmal Ihren Ursprung in den USA (wie erfreulicherweise auch die Occupy-Bewegung..). Somit war es von Anfang an abzusehen, dass die US-Flagge (auch medial) als Diskreditierung empfunden wurde und es zu Übergriffen kam. Es hat ja auch nur 2-3 Minuten gedauert..

    Ich habe nicht alle Zurufe verstehen können, aber bis ich deinen Text gelesen hatte ist mir der antisemitische Aspekt überhaupt garnicht in den Sinn gekommen. Kritik an der Finanzindustrie ist für mich bei weitem nicht automatisch Kritik an jüdischen Mitbürgern (trotz den mitlerweile zweifelhaften Aspekten bspw. der „Jewish Claims Conference“). Schade, dass das gemeinsame Anliegen, in diesem aktuellen Fall, anscheinend unter dem fehlenden Völkerverständniss für alle Nationalitäten und Religionen gelitten hat!

    Von diesem provozierten Fall auf „Ungenierter Rassismus und manifestierten Antisemitismus“ zu schließen halte ich für völlkommen überzogen. Auch die „Einsicht das eine Demonstration…untauglich ist“ würde ich noch einmal überdenken. Dass wählen allein (oder die Absicht in den radikalisierten Untergrund zu gehen – wie von einem ausgebuhten Sprecher geäußert) für viele Leute nicht die Lösung darstellt ist doch offensichtlich. Daher bleibt eine friedliche Demonstration doch ein probates Mittel der Demokratie um notwendige Veränderung herbeizuführen.

    ..obwohl du traurigerweise tätlich angegriffen wurdest, wäre es vielleicht gut gewesen nicht mit geballten Fäußten zurückzuschlagen. Wenn du es eher „im Sinne Gandhis“ gehalten hättest, wärst du moralisch etwas unanfechtbarer gewesen. Dir selbst oder Anderen hätten gefährliche Verletzungen mit bleibenden Schäden entstehen können (etwas spießiges Argument – aber nicht zu vernachlässigen!) und selbst wenn du die Fahnendiebe umgehauen hättest – was für ein Zeichen sollte das denn sein auf einer friedlichen Demo?! Deine Wehrhaftigkeit hätte ich auch vorher nicht infrage gestellt. Zum Glück waren hier kaum gewaltbereit, woanders hätte solch eine Provokation, oder missverstandene Geste der Fahnenverständigung zu Schlimmerem führen können.

    Gute Besserung und Fahnen hoch!

    „UN, EU, BRD!“

  11. Gravatar Icon 11 neo 16. Oktober 2011 um 15:50 Uhr

    @MN
    Den Rassismus und Antisemitismus gab es eine halbe Stunde vorher zu erleben, in Form von entsprechenden Zurufen. Mehrmals und immer wieder.

    Allerdings müsste es auch bei dir Fragen aufwerfen, warum jemand auf eine USA-Fahne mit „lutscht weiter israelische Schwänze“ reagiert. Da liegt doch ein manifestes antisemitisches Weltbild (und das ist nicht gleichzusetzen mit Rassismus!) – in dem die USA als einer von „den Zionisten“ heimlich regierter Staat figueriert – ziemlich nahe, oder?

    Ohne dir eine entsprechende Affinität zu unterstellen: „Fahnen hoch…“ kenne ich übrigens nur aus anderen Zusammenhängen. Bitte nicht nochmal.

  12. Gravatar Icon 12 BitteZensieren 16. Oktober 2011 um 16:02 Uhr

    Das ist doch dreist!

    Das provoziert jemand sehr stark mit einer Aktion und dann diesem Text.

    Dann machen sich Leute die Mühe, sich mit den, in meinen Augen, kruden Argumenten auseinanderzusetzen.
    Und sofort kommt der Autor damit, künftige Widersprüche ohne weiteres zu löschen:
    „Postings die uns/mir weiterhin Ungesagtes unterstellen, werde ich löschen.“

    Wer diesen Blog jetzt noch liest, ist selber Schuld…

  13. Gravatar Icon 13 anonym 16. Oktober 2011 um 16:12 Uhr

    Ich möchte nur kurz zu einer Kleinigkeit etwas anmerken (denn ich stimme dir im fast allem zu und finde die occupy-Bewegung inhaltlich teilweise auch eher zum Kotzen…): Wegen der Zeitgeist-Sache. Definitiv war der erste Zeitgeist Film das Paradebeispiel für Verschwörungstheorien und den damit behafteten Antisemitismus (genauso ein Paradebeispiel warum personalisierte Kapitalismuskritik sehr schnell antisemitisch wird, weil sie strukturell antisemitisch ist). Allerdings muss man darauf hinweisen, dass der aktuelle Zeitgeist Film („Moving Forward“) mit Verschwörungstheorien umd personalisierter Kapitalismuskritik bricht und dem eine systemische Kapitalismuskritik entgegenstellt. Dazu kann ich diesen Text empfehlen: http://www.hintergrund.de/201102091357/feuilleton/film/zeitgeist-moving-forward-itas-the-system-stupid.html (oder auch: http://keimform.de/2011/interview-zur-zeitgeist-bewegung/)

    Ich habe keine Ahnung, was für Leute auf der Demo waren. Vielleicht waren es wirklich „Zeitgeist“-Spinner – vielleicht aber auch nicht und es waren emanzipatorisch denkende Menschen…

  14. Gravatar Icon 14 neo 16. Oktober 2011 um 16:20 Uhr

    @bitteZensieren
    Wenn du in deinem direkteDemokratieVonUntenJederdarfmitmachenGraswurzelrevolutionsWahn glaubst das hier jeder Quatschkopf seine Propaganda und handfeste Lügen unzensiert verbreiten darf, dann hast du dich geschnitten! Lavache ist das Medium meiner Genossen und mir und wenn uns ein Posting nicht in den Kram passt, bzw. wenn ich zu faul bin gefährlichen Schwachsinn authoritär zu berichtigen, dann wird gelöscht, zensiert und ausradiert. Es ist das Wesen des Internets, das auch du blöder Kerl einen Blog aufmachen darfst. Dort kannst du dich gerne in aller Ausführlichkeit mit „kruden Argumenten“ auseinandersetzen und nach Herzenslust daherschwafeln. Hier, in der Commentspalte unter meinem Artikel, regiert die persönliche neoDiktatur, in der die Vertreter der unzensierten Volksherrschaft, d.h. die Herrschaft des Mobs nichts zu melden haben. So einfach ist das.
    @anonym
    Danke für den Hinweis. Werde ich lesen.
    Ja, es waren Zeitgeist Leute auf der Demo. Die waren deutlich an der Beschriftung ihrer Plakate zu erkennen. Ebenfalls die truther-Bewegung.

  15. Gravatar Icon 15 Reflexion 16. Oktober 2011 um 16:28 Uhr

    @ anonym:

    Den Bruch sehe ich da wirklich nicht. Gerade in der Endsequenz des dritten Zeitgeist-Films sind doch Männer in Anzügen zu sehen, die hinter dem Vorhang stecken und die Polizei auf die Massen hetzen. Das ist eben die verschwörungstheoretische Konstruktion, von der dieser Film in keiner Weise abweicht. Das dies im verschwörungsideologischen Magazin „Hintergrund“ nicht erwähnt wird, verwundert mich allerdings gar nicht (Mehr dazu hier: http://reflexion.blogsport.de/2011/09/05/zeitgeist-iii-eine-kritik/)

    @ LaVache:

    Wirklich üble Geschichte, die dir da passiert ist.

  16. Gravatar Icon 16 MN 16. Oktober 2011 um 16:55 Uhr

    @Neo: ..nach kurzer Google-Recherche ist mir aufgefallen, dass der ironisch gemeinte Ausspruch „Fahnen hoch“ tatsächlich fehl am Platze war da er anscheind historisch vorbelastet ist. Das ändert allerdings nichts an dem Rest meines Beitrags. Eine inhaltliche Ausseinandersetzung deinerseits mit meinem Text würde mich freuen.

    Krude Verschwörungstheorien hin oder her, für mich ging es mehr um die Auseinandersetzung mit der zur Eskalation führenden Aktion. Ich habe mich gefreut, dass bspw. die Altersstruktur auf der Veranstaltung sehr ausgeglichen war. Daher zitiere ich eine ca. 50jährige Frau die vor mir stand und in freundlichem Ton sagte: „Das war nunmal eine starke Provokation“. Das du daraufhin (und leider schon davor) rassistische oder/und antisemitische Vorurteile zum Vorschein bringst war meiner Meinung nach wie gesagt abzusehen. Ich wäre nicht überrascht gewesen Probleme zu bekommen.

    Trotzdem schade, dass die Situation nicht friedlich gelöst wurde und die Leute sich zu einfachsten Kraftaussagen hinreißen lassen. Wie bei der Transaktionssteuer läuft die Sache nunmal (leider) nur mit den USA – überzogene Antpathie bringt uns nicht weiter.

    Also, ich korrigiere mich: „Daumen hoch!!“

  17. Gravatar Icon 17 bigmouth 16. Oktober 2011 um 17:20 Uhr

    „Allerdings müsste es auch bei dir Fragen aufwerfen, warum jemand auf eine USA-Fahne mit „lutscht weiter israelische Schwänze“ reagiert. Da liegt doch ein manifestes antisemitisches Weltbild (und das ist nicht gleichzusetzen mit Rassismus!) – in dem die USA als einer von „den Zionisten“ heimlich regierter Staat figueriert – ziemlich nahe, oder?“

    oder da weiß halt jemand ungefähr, was antideutsche in bezug auf israel & usa so vertreten, und hat dich als solchen eingeordnet

  18. Gravatar Icon 18 neo 16. Oktober 2011 um 17:56 Uhr

    @MN
    Sorry, aber an deinem Posting konnte ich – Ausser vllt. deinen vermutlichen Euro-Nationalismus („UN-EU-BRD“) und deine erfreuliche Nichtfeindschaft zur USA – bisher nichts erkennen was diskutierenswert gewesen wäre.

    Zu deiner Forderung nach einer Transaktionssteuer würde ich vllt. anmerken das ich da nichts dagegen habe, genauso wenig wie ich etwas gegen ein „Existenzgeld“ habe. Das wäre vllt. nett, nicht mehr. Als Communist würde ich anmerken das eben beide Maßnahmen nichts gegen die kapitalistische Misere AUszurichten vermögen. Bei dem Existenzgeld würde ich sogar behaupten das dies überhaupt nicht umzusetzen ist, weil ein bedingungloses Einkommen gegen die Imperativen der Kapitalherschaft verstoßen würde.

    Ich habe in meinem Beitrag geschrieben das sich die grundlegenden kapitalistischen Mechanismen hinter dem Rücken der Akteure vollziehen, d.h. das sie nicht so ohne weiteres von der Bevölkerung verstanden werden können. Bei Menschen die 40 Stunden in der Woche arbeiten, ist überhaupt nicht mehr zu verlangen das sie sich ernsthafte theoretische Gedanken machen. Ich habe das auf der Arbeit erlebt und mir war jedesmal nach einer Nachtschicht klar, wieso die Leute die Bildzeitung lesen und anstatt den Kapitalismus als eine unvewrnünftige Produktionsweise von Gebrauchswerten zu begreifen, lieber ihren Nachbarn, Ausländer, „die Juden“ oder Arbeitsscheue für das ihnen angetane Leid zur Veratwortung ziehen.
    Ich schweife ab.
    Ein Grund für meine Kritik an der occupy Bewegung ist u.A. folgender: Ihr Leute (ich subsumiere dich wegen deiner Tobin-Steuer-Forderung einfach mal unter die Protestierenden) begeht den selben Fehler wie andere, wenn ihr die Probleme im Finanzwesen auf das Fehlverhalten, Wohl- oder Böswollen von irgendwelchen Bänker-Charaktermasken darstellt, ohne zu begreifen das der Finanzmarkt lediglich ein notweniges Instrument unter kapitalistischen Produktionsbedingungen ist. Es liegt aber nicht am Finanzmarkt das die Menschheit im internationalen Krisentaumel zugrunde geht, sondern u.A. an der Tatsache das das Kapital seit der mikroelektronischen Revolution Anfang der 80er Jahre, immer weniger Menschen benötigt um im Produktionsprozess Mehrwert zu akkumulieren. Die verlängerten Kreditketten in die das Geldkapital strömt, sind der aktuelle Ausdruck dieser ökonomischen Gesetzmäßigkeit des „tendenziellen Falls der Profitrate“ (Marx). Das Kapital drängt an die Börse, weil es sich in der Produktion nicht mehr ausreichend verwerten kann. Was ihr fälschlicherweise als „Zockerei in den internationalen Spielkasinos“ benennt, ist in Wirklichkeit lediglich der notwendige Ausdruck dieser grundlegenden ökonomischen Krise.
    Was Ackermann dazu sagt, oder ob die Lehmann Brothers zynische Arschlöcher sind, ist dabei völlig irrelevant. Bestrafungsphantasien, der Ruf nach dem vermeintlich omnipotenten und souverän von den Verhältnissen losgelöst agierenden Staat und das Geschrei nach Börsensteuern sind reine Augenwischerei. Das Kapital ist so reif wie nie, ihr betrügt die Menschheit aber um die notwendige Emanzipation von den verhängnisvollen Kategorien: Kapital, Lohnarbeit und Geld. Ihr verhindert den klaren Blick auf die wirklichen Verhältnisse, indem ihr z.B. den Staat (das „ausführende Organ der Kapitalistenklasse“), oder irgendwelche Steuermaßnahmen als heilsbringende Lösung in Anschlag bringt und befeuert somit noch den fetischistisch/bewustlosen Furor der Massen weiter an.

    Vom Antisemitismus und der einhergehenden das Kapital stabilisierenden Funktionsweise, habe ich nicht gesprochen, obwohl es notwendig wäre. Ich habe auch nichts zu dem letzten großangeleten Versuch einer Krisenlösung unter Hitler geschrieben. Von der Wesensaffinität vieler Gedanken deiner Mitdemonstranten mit originärem nationalsozialistischem Gedankengut, habe ich geschwiegen. Dies ist nur eine Commentspalte im Internet – nicht geeignet für die notwendigen Erläuterungen. Allzumal gibt es auch genug Sites in denen all das angesprochene besser erklärt wird, als ich könnte. Ich hoffe einfach das du in der Lage bist, dir die entsprechenden Texte selber herauszusuchen und durchzulesen.

  19. Gravatar Icon 19 Dr. Kollossos 16. Oktober 2011 um 18:45 Uhr

    @neo

    unabhängig davon, dass ich deine Position, angesichts der kruden Vorstellungswelt deiner Gegner, verteidigenswert finde und es vielleicht gar korinthenkackerhaft ist, in diesem Zusammenhang auf folgendes hinzuweisen:
    vorschnell vom tendenziellen Fall der Profitrate zu sprechen und das auch noch im typischen krisis-robert-kurz-jargon, ist der Sache auch nicht dienlich. Die Kritik der politische Ökonomie – so notwendig sie in diesem Kontext gerade ist – ist kein leichtes terrain. Schließlich meinte schon Marx: der Weg zur Wissenschaft ist keine Landstraße!

  20. Gravatar Icon 20 gorgl 16. Oktober 2011 um 19:09 Uhr

    Kannst du den Zusammenhang zwischen mikroelektronischer Revolution und der aktuellen Krise mal genauer erklären? Steigerung der Arbeitsproduktivität (auch sprunghafte) ist im Kapitalismus schließlich nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Es gibt da durchaus Methoden, sowas systemimmanent zu lösen, ohne den totalen Zusammenbruch herbeizuführen. Solche Mittel waren in der Vergangenheit etwa Arbeitszeitverkürzung und Lohnerhöhungen. Nicht dass mir etwas an der Rettung des Kapitalismus liegen würde, aber auch um nur die Lage korrekt zu bewerten muss man schon etwas mehr ins Blickfeld nehmen als nur die mikroelektronische Revolution. Die mag der wichtigste Auslöser für die seitdem anhaltende Massenarbeitslosigkeit sein, erklärt aber nicht die sehenden Auges hebeigeführte Eskalation der Probleme bis zur existenziellen weltweiten Krise. Im Moment kommen die westlichen Staaten ihrer im Kapitalismus notwendigen Rolle als Bewahrer und Förderer der Bedingungen zur Erwirtschaftung von Profit schlicht nicht nach. Wenn man sich mal ansieht, wie Krisen etwa im New Deal aus Pro-Kapitalismus-Sicht erfolgreich überwunden wurden, dann gehörte damals eben auch die Unterdrückung der Interessen von Einzelkapitalien oder kurzfristiger Profitchancen der Gesamtwirtschaft im Namen der mittelfristigen Erholung zum Programm. Ähnliches ist im Moment in EU und USA nicht denkbar, deshalb ist eine Überwindung der Krise ausgeschlossen. Die Leute in und um die Occupy-Bewegung haben insofern vollkommen Recht, wenn Sie für den Erhalt des Systems stärkere Besteuerung und eine kräftige Steigerung der Massenkaufkraft fordern. Anders lässt sich der Kapitalismus im Moment kaum reparieren, wenn man mal die Vernichtung der „Überzähligen“ sowie der Zerschlagung konkurrierender Konzerne durch kriegerische Interventionen im Rahmen faschistischer Krisenlösungsstrategien außen vor lässt. Aber warum hat an der Funktionsfähigkeit des Systems weder in den Regierungen noch in den Vorstandsetagen der Banken und Konzerne offenbar niemand mehr Interesse? Dass die Sparprogramme direkt die Einnahmen der Unternehmen absenken und langfristig die Wirtschaften sowohl der betroffenen Länder als auch der bisher dorthin exportierenden Staaten ruinieren, muss doch jedem dort klar sein. Oder glauben die wirklich an die neoliberalen Dogmen?

  21. Gravatar Icon 21 bla 16. Oktober 2011 um 20:28 Uhr

    Ein tauglicher Flugblattvorschlag:
    http://www.emanzipationundfrieden.de/every_bank.pdf

  22. Gravatar Icon 22 neo 16. Oktober 2011 um 21:02 Uhr

    Das die vorgeschlagenen Maßnahmen eventuell dazu geeignet wären, das Kapitalverhältnis noch einmal über sein Verfallsdatum zu verlängern, bestreite ich gar nicht. Klar, Existenzgeld und Tobin-Steuer nehme ich gerne in Kauf (insofern die Erträge dann in irgendeiner Form an die verelendeten Massen und mich weitergereicht werden). Anbetracht des lebensbedrohlichen Mangels in vielen Teilen der Welt, wäre es zynisch reformistische Forderungen die in ihrer Umsetzung dazu taugen das menschliche Leid zu lindern, einfach als „konterrevolutionär“ abzutun. Allerdings bin ich nicht Communist geworden, um dem Kapital hauptberuflich Vorschläge zu unterbreiten, wie es seine Existenz weiter gewährleisten kann. Wer soll den sonst für die Transzendierung der Verhältnisse sorgen, wenn nicht diejenigen die für seine Abschaffung kämpfen? Reformisten die den Menschen mit ihren Politkonzepten das blaue vom Himmer versprechen, wachsen in diesen kaputten Verhältnissen auf den Bäumen.

    @Kollossos
    Robert Kurz ruined my life. Mit dem t.F.d. Profitrate verhält es sich ein wenig komplizierter, als von mir in kurzen Sätzen dargestellt. Wird es haarig (und ich schäme mich nicht zuzugeben das ich oft grosse Schwierigkeiten habe, addhoc wissenschaftliche Kategorien auf die einzelnen Phänomene der aktuellen „Finanz“Krise anzuwenden), falle ich schnell auf angelernte Satzbausteine zurück. Du hast also Recht mit deinem Einwand, ich glaube aber das die Unterkomplexität meiner Ausführungen der Diskussion angemessen ist. Und auch dein Nachredner liegt nicht falsch, wenn er betont das es immer systemstabilisierende Gegentendenzen gibt. Wo jedoch könnten diese Tendenzen zu weiteren Befeuerung des Verwertungskreislaufes im aktuellen Weltgeschehen zu finden sein? In der Ökologiebranche? In China, wo Millionen verarmter, aber prinzipiell leistungsfähiger Menschen auf die Teilnahme am Konsum warten? Vielleicht. Ich befürchte allerdings das dies nicht ausreicht, das Kapital seinen Zenit längst überschritten hat und wir um die massenhafte Vernichtung von Gütern, die Verelendung und einhergehende Brutalisierung weiterer grosser Teile der Weltbevölkerung, faschistische Krisenlösungsmodelle und vllt. sogar um die Vernichtung der „Überflüssigen“ nicht umhin kommen. Ich glaube dieser Prozess ist in weiten Teilen der dritten und zweiten Welt schon längst im Gange und das militaristische Schlachtgeheule der Reaktion – z.B. nach den Krawallen in England – kündet auch für den Westen von nichts gutem.
    Es gibt übrigens noch eine andere Schranke als nur die Entwicklung der Produktivkräfte, mit der sich das Kapital sukzessive den Boden unter den eigenen Füßen wegzieht: Die Zerstörung unserer Lebenswelt und die weiter zunehmende hemmungslose Ausbeutung ihrer begrenzten Ressourcen. Nur so am Rande. (Ich weiß garnicht ob das jetzt eine Antwort war… egal).

  23. Gravatar Icon 23 LW 16. Oktober 2011 um 21:25 Uhr

    „Eine ältere Dame hat mir meine im Handgemenge verlorene Brille hinterher getragen.“ (neo)

    Herrlich. Wenn deutsche Intellektuelle „Revolution“ machen.

    „…die erfreuliche Einsicht das eine Demonstration gegen die Charaktermasken der Finanzbranche, für die notwendige Emanzipation der Menschheit über die Zwänge der selbstreferentiellen Kapitalakkumulation untauglich ist dort.“ (neo)

    Wieso eigentlich „untauglich“? Sicher taugt es was, gegen Charaktermasken zu demonstrieren. Wenn sich der Unmut des Mobs gegen diese richtet, sind sie z.B. danach eventuell tot. Ein taugliches Mittel zum Zweck also.

    Und wieso wird von „ideologiekritischer“, also feiger, reaktionärer Antidemo-Demo-Deppenseite dem dort protestierenden Pöbel eigentlich immer unterstellt, er sei gegen Kapital oder dessen Akkumulation etc.? Das wüsste ich wirklich mal gerne. Seid Ihr doof, oder seht Ihr einfach nicht, dass diese Leute mit kommunistischer Revolution und der Aufhebung des Kapitalismus nichts, aber auch GAR NICHTS am Hut haben? Das sagen sie doch sogar selber ganz offen: Wer auf seinen Bannern den bürgerlichen Staat auffordert, Steuern zu erhöhen und „Menschen vor Profite“ fordert, sagt doch ganz klar, dass er eben diesen Staat, seine Schweinereien und auch den kapitalistischen Profit (halt erst „nach“ den Menschen) qua Mehrwertausquetschung weiterhin aufrechterhalten will, ist also bestenfalls Sozialdemokrat. Und solche sollte man als Kommunist nicht kritisieren, sondern ignorieren oder liquidieren. Aber okay, Ihr seid ja „C“ommünisten, also selber sozialliberales Scheisspack ohne Gehirn. Weshalb bei Euch die mutmaßliche Hegel- sowie auch die Marx-Lektüre, falls diese jemals stattgefunden haben sollte, nachweislich nichts gebracht hat.

    „Lest nicht (bloß) Marx und Hegel, sondern Deleuze, Kant und Foucault, zusammen mit Adorno und Horkheimer und Ahrendt.“ (Ein Besucher)

    Weisst Du, wo Du bei der nächsten Revolution landen wirst? Im Gulag. Da hättest Du dann z.b. mal Zeit, den Nachnahmen deiner großen antikommunistischen Heldin Hannah richtig schreiben zu lernen.

  24. Gravatar Icon 24 kaputt 17. Oktober 2011 um 1:47 Uhr

    halt doch deine fresse bigmouth, mit deinem albernen szenegequatsche kannst du auch keinen dieser kleinbürgerlichen antikapitalisten beeindrucken geschweige denn erklären.

  25. Gravatar Icon 25 Stryzis 17. Oktober 2011 um 6:23 Uhr

    Findet ihr Euch nicht jämmerlich? Da geht ihr auf eine Veranstaltung, macht ganz bewusst einen dicken Gegensatz auf und wundert Euch, wenn Euch jemand ernst nimmt und den Gegensatz – mal verbal, mal mit Fäusten – austrägt. Obendrein heult ihr noch das Internet voll mit dieser Aktion. Einerseits den Demonstranten HEULT DOCH („Ihr seid doch nur neidisch“) entgegenschmettern und dann heulen, wenn die sich das nicht gefallen lassen. LOL. Man ist bei so viel Dummheit geneigt, dem Oberidioten und Internet-Dramatiker Lyzis zuzustimmen!

    Demnächst: Neo geht auf eine Nazi-Party mit Kippa und Locken, kriegt aufs Maul und jammert darüber, dass die Nazis Antisemiten sind. Unglaublich!

  26. Gravatar Icon 26 ie 17. Oktober 2011 um 8:20 Uhr

    @str

    Daran merkt man, dass die ADs ihre AntiFa-Moral nie wirklich abgelegt haben – irgendwie wollen die doch immer als die Ausgegrenzten zu ihren Gegnern dazugehören …

  27. Gravatar Icon 27 MN 17. Oktober 2011 um 9:49 Uhr

    @Neo: Du sagst
    „Sorry, aber an deinem Posting konnte ich – Ausser vllt. deinen vermutlichen Euro-Nationalismus („UN-EU-BRD“) konnte ich nichts erkennen was diskutierenswert gewesen wäre.“

    Nun z.B. wäre es diskutabel warum du mit geballten Fäusten zurückgeschlagen hast, obwohl du angeblich so ein friedliebender Mensch bist?!

    Mir „Euro-Nationalismus“ vorzuwerfen ist ja wohl totaler Quatsch und ein Paradoxon ohnegleichen..eins der wenigen Beispiele echter Zusammenarbeit über ehemals verfeindete Nationalstaaten hinweg ist doch wohl mehr als positiv! Da wieder Nationalismus mit zu verbinden als Totschlagargument ist lächerlich.

    Auch dass du jetzt auch noch mit Hitler argumentierst zerbricht den Rahmen vollends. Ich glaube eher dir gehen die guten Argumente für deine dumme Aktion aus..

  28. Gravatar Icon 28 be 17. Oktober 2011 um 11:20 Uhr

    Ich teile viele der Bedenken gegenüber der Mehrheit der Occupy-Bewegung bzw. gegen die an den Aktionen Beteiligten. War selbst am Samstag in Hamburg vor Ort und klar, da waren Plakate zu sehen, die mir gefielen (etwa Versorgungsunternehmen vergesellschaften) und Plakate, die mir nicht gefielen und die ich auch befürchtet hatte sehen zu müssen („Und wer rettet Deutschland?“). Hoffentlich niemand hab ich mir gedacht.

    Vielleicht denke ich da zu pragmatisch, aber dass auf so einer Veranstaltung von vielleicht 5000 Menschen nur Leute auftauchen, die meine Sicht der Dinge teilen, das konnte ich nicht erwarten. Und kritisiere lieber die mit den falschen Plakaten als die Gesamtheit der dort Versammelten. Das wäre mir zu einfach.

    In Hamburg war auch eine US-Fahne zu sehen. Ich hab mir ehrlich gesagt gedacht, das sei etwas naive Solidarität mit „Occupy Wall Street“. So eine Nationalfahne sendet halt viele Signale aus, ein Grund für mich, sie nicht zu tragen. Ich habe aber trotzdem nichts gegen US-Amerikaner…

    Und ja, viele prangerten die „Gier“ als Ursache der Malaise an und taten es darin dem Mainstream gleich. Ein Ärgernis, das aber auch am offenen Mikrofon in einzelnen Beiträgen zur Sprache kam.

    Mag ja sein, dass Dir mein Aufruf zur Differenzierung zu platt daherkommt, dennoch halte ich ihn für angebracht.

    Ich hoffe, Dir geht es wieder besser.

  29. Gravatar Icon 29 Dominik 17. Oktober 2011 um 11:34 Uhr

    Ein großes Hach.

    Ich verstehe die inhaltliche Kritik größtenteils und finde die Occupy-“Bewegung“ im großen und ganzen, aber insbesondere in Deutschland und in Frankfurt (von dem was im Vorfeld so verlautbart wurde) bestenfalls wirr.

    ABER, Stilfrage: Muss es denn dann immer gleich die ganz große Keule sein? Muss es die Provokation, das hier im Blog verächtlich machen, das herablassende „Wir haben die eine Wahrheit, ihr seid Deppen“ sein? Das ist dieser rechthaberische Jungle-World-Stil, den ich auf den Tod nicht ab kann, selbst wenn die Argumente dahinter mal stimmen.
    Wäre es nicht möglich, mit einem Flyer im Stil von „Habt ihr schon mal drüber nachgedacht…“ viel mehr zu gewinnen wäre, als mit einem solchen Auftritt nur alle Weltbilder zu festigen? Und wer gleich mit „Antisemitismus“ kommt, wird natürlich erstmal auf Abwehrreaktionen stoßen. In der breiten Wahrnehmung nur als „Judenfeindlichkeit“ im simpelsten Sinne wahrgenommen und mit den Bildern aus der NS-Zeit verbunden. Die Abstrahierungen von „strukturellem Antisemitismus“ muss man erstmal verstehen und annehmen, bevor man auf das Wort nicht mit Empörung reagieren. Man könnte ja z.B. erstmal mit dem Begriff der „Sündenböcke“ arbeiten.

    Die Menschen, die empört sind, können zumindest teilweise politisiert werden. Aber das war doch bei uns allen ein Prozess.
    Wenn die einfachen Antworten (Verschwörungen, Banken und Gier) halt erstmal nahe liegen und auch öffentlich gefüttert werden, dann muss man die Leute nicht vor den Kopf stoßen sondern mitnehmen!

  30. Gravatar Icon 30 Infam 17. Oktober 2011 um 12:08 Uhr

    mn
    es ist ziemlich infam, jemandem der von einem mob angegriffen wird, vorzuwerfen das er sich nach möglichkeiten wehrt. du diskreditierst dich selbst mit deiner argumentation.

  31. Gravatar Icon 31 Vernunft 17. Oktober 2011 um 12:51 Uhr

    Ich war auf der Occupy Bewegung auch dabei und muss sagen dass es der reinste Scheiss war.
    Was ich dir raten würde ist eine Gegenkundgebung zu organisieren den dieser Zufall ist ernst zu nehmen, weil ein solcher Akt von Gewalt von einem Wahnhaften Hass (ja ich sage Hass, nicht Abneigung) gegenüber den USA zeugt.
    Sag deinen Freunden bescheid die der selben Gesinnung sind etc. und veranstaltet eine Gegenkundgebung. ich wäre dabei
    Man muss zeigen das Antiamerikanismus nichts weiter als eine verkürzte Form der Kapitalismuskritik ist und das diese in unserer Gesellschaft nichts zu suchen hat.

  32. Gravatar Icon 32 MN 17. Oktober 2011 um 12:58 Uhr

    @Infam: ..mit wie gesagt „geballten Fäusten“ zurückzuschlagen fidne ich unverhältnismäßig- er wurde ja auch nicht mit Fäusten angegriffen. Zudem waren es Einzelpersonen, denn wenn es der prozierte „Mob“ gewesen wäre, wie du sagst, hätte es schlimmer geendet. Ich habe in Afrika einmal miterlebt wie sich ein wirklicher „Mob“ verhält – dort gab es Tote – hiermit hat das Nichts zu tun. Zum Glück war ja die Mehrheit der Menschen bei Occupy Frankfurt eben nicht gewaltbereit und hatte schlichtend eingegriffen.

    Sich nach dem Motto zu wehren „du schubst mich, dann schlage ich dir ins Gesicht“ hat doch nichts mit Selbstverteidigung zu tun. Vielleicht hatte hier der Alkohol seinen Teil dazu beigetragen.

    Wie ich in meinem ersten Beitrag geschrieben habe hätte ich mich passiver verhalten um ebendiese beschworene, moralische Autotität zu erhalten.

  33. Gravatar Icon 33 neo 17. Oktober 2011 um 13:40 Uhr

    @MN
    Jetzt ist aber Schluss mit den Faxen. Ich habe mir redliche Mühe gegeben dir ein paar Tipps für die Erarbeitung einer vernünftigeren Betrachtungsweise zu geben. Meine diesbezüglichen Anstrengungen haben offensichtlich nicht gefruchtet und ich sehe mich nicht dazu aufgerufen weiterhin deine falschen Darstellungen und lebensphilosophischen Irrtümer aufzuklären. Falls du nichts vernünftiges zu bieten hast und noch einmal versuchst mit diesem verlogenen Moralsenf zum Thema Gewalt zu punkten, werde ich deine Comments nicht mehr freischalten.
    Du findest bestimmt einen anderen Blog, auf dem engagiertere Zeitgenossen als ich einer bin diskutieren und die bereit sind sich mit all deinen Lebensirrtümern, empörten Wallungen und „Meinungen“ bis zum bitteren Ende auseinanderzusetzen.
    Bye bye.

  34. Gravatar Icon 34 Suchoi Su-27 17. Oktober 2011 um 15:29 Uhr

    Der Zusammenhang zwischen Antiintellektualismus und Antisemitismus dürfte dir, Lyzis, bekannt sein.

  35. Gravatar Icon 35 Luke Hatsch 17. Oktober 2011 um 15:43 Uhr

    Was für Abgründe sich hier auftun. Popcorn!

  36. Gravatar Icon 36 just wondering 17. Oktober 2011 um 23:57 Uhr

    War ebenfalls dort und habe das Scharmützel gesehen. Abgesehen davon, dass ich glaube, die „U.S.A. – U.S.A.“-Skandierungen vor dem (zweiten und zur Eskalation führenden) Übergriff auf Dich vernommen zu haben, hielt ich Dich und Deine Mitstreiter zunächst für Satiriker. Jetzt, wo ich weiß, wie die Aktion gemeint war, finde ich sie grundsätzlich ok.

    Dennoch: Du hast nicht nur Deine Meinung kundgetan. Hättest Du dies tun wollen, warum dann nicht am offenen Mikro? Du hast den Ablauf der Kundgebung in diesem Moment sehr gestört, ich denke, auch mit Absicht. Provokation, meinetwegen. Aber dann über die Reaktionen zu jammern? Wo Dir doch anscheinend schon vorher klar war, dass ein Großteil der Teilnehmer nicht Deinen Bildungsstand hat und auf derart plakativ präsentierte, mehrdeutige Symbole dementsprechend nicht differenziert, sondern hysterisch reagieren würde?
    Nee, Freundchen, da machst Du’s Dir ein bisschen sehr einfach. Die Idee, unangebrachte oder übertriebene Amerikakritik von Systemkritik abstrahieren zu wollen in allen Ehren, die Aktion war dumm und das Ergebnis vorhersehbar. Die Versuche, mit Dir zu diskutieren (gerade seitens des Herrn von attac im roten Pulli, den Du derbe niedergebrüllt hast) liefen dazu auch ins Leere und Du wolltest Deine Fahne unbedingt so vorm „Rednerpult“ schwenken, dass mehrere hundert Menschen den Redner nicht sehen konnten. Dass Du angegriffen wurdest ist das Letzte, dass Du Dich aber nun darüber beschwerst zumindest naiv. Gute Besserung weiterhin.

  37. Gravatar Icon 37 neo 18. Oktober 2011 um 2:07 Uhr

    Wieso behaupten eigentlich ständig irgendwelchen Leute wir hätten vor der Bühne in der Mitte gestanden? Wir standen ziemlich am Rand, von Leuten die wegen unserer Fahne nichts sehen konnten keine Rede. Wir konnten die „Bühne“/das offene Mic selber nicht sehen, geschweige den irgendein Wort verstehen (weswegen wir eigentlich nach vorne gehen wollten!).
    Nicht die einzige „Tatsachen“verschiebung die ich in diesen ganzen „Augenzeugen“berichten bedauerlicherweise feststellen muss.

    Seis drum.

  38. Gravatar Icon 38 hallochemnitz 18. Oktober 2011 um 17:21 Uhr

    wo ist das bild hin? (ihr, us-flagge zeigend)

  39. Gravatar Icon 39 Thiel Schweiger 18. Oktober 2011 um 17:26 Uhr

    @ hallochemnitz:

    Ich habe es aus Gründen des Datenschutzes gelöscht.

    Ob „wir“ dort zu sehen waren, lasse ich mal offen.

  40. Gravatar Icon 40 Wahrheit 18. Oktober 2011 um 19:09 Uhr

    …lol…Gründe des Datenschutzes?! Wohl eher Angst vor der Wahrheit ;-)

  41. Gravatar Icon 41 Pace! 18. Oktober 2011 um 23:38 Uhr

    Wenn sich jemand provozieren lässt, ist dieser ein Idiot und eindeutig schuldig. Wer aber provoziert, der hatte damit eine Absicht, und zwar die Demonstration zu kriminalisieren.

    Eins ist sicher. Falls Nemo schon vor der Fahnenaktion gesehen hat, dass Antiamerikaner zugegen waren, warum ist er trotzdem dieses Risiko eingegangen die Fahne zu schwenken und USA zu schreien? Auch noch bei einer Occupy Wall Street-Bewegung, wo ein solcher Auftritt nichts zu suchen hat? Höchstens wäre ein Pro-Amerika-Auftritt dann sinnvoll, wenn dies eine sichtlich solidarische Weise mit der amerikanischen Occupy-Bewegung haben würde, was aber nicht der Fall war.

    Nemo, ein weiser Tipp von mir. Hier auf der deutschen linken Szene assoziert man deinen Auftritt folgendermaßen (denn nach deinem Text zu urteilen, hast du die Reaktion der Idioten nicht begreifen können): Nur Antideutsche kommen mit einer Amerikafahne auf eine Demo und schreien USA in die Menge, wo sie Antiamerikaner beobachtet haben. Nur Antideutsche bezeichnen diejenigen als Antisemiten, wenn diese die amerikanische und israelische Regierung kritisieren. Deshalb haben dich einige Demonstranten als ein Antideutscher vermutet, daher kam diese heftige Reaktion (auch wenn unentschuldbar).

    Falls du allerdings kein Antideutscher bist, dann solltest du nur dann Pro-USA sein, wenn du diese mit der Occupy-Wall-Street in Verbindung bringst und bitte keine Nationalflaggen in einer antinationale Bewegung schwenken! Außerdem solltest du nicht alles und jeden als Antisemit bezeichnen. Dir sollte auch klar sein, dass bei einer Massenbewegung immer schwarze Schafe gibt, die niemals die Demo als Ganzes überschatten dürfen. Diese Taktik benutzt die BIld, indem er nur Bilder von Chaoten und radikalen Autonomen zeigt, die vllt. nur einige hundert von 80.000 Menschen ausmachen (G8 Deutschland) und die Demo an sich kriminalisieren.

    (Was die Sache mit der Flagge angeht: was hättest du davon gehalten, wenn irgendeiner mit einer Spanienflagge herkommt und Spanien schreit? Da würdest du auch sagen, hier haben Nationalitäten keinen Platz! Außerdem musst du wissen, dass man gewisse Flaggen mit gewissen Werten und Ideologien assozieren kann. Eine deutsche Fahne hätte man auf dieser Demo als faschistisch assoziert. Eine amerikanische assoziert man als Kapitalismus und Hegemonie u.ä. Ein etwas Bewanderter in der politischen Szene sollte das wissen. Aber ok, vielleicht hat dich der Alkohol vergesslich gemacht.

    Und ein Fakt von einer Medizinstudentin: Alkohol verändert jeden, Alkohol verringert absolut bei jedem die Hemmschwelle. Auch nachdem man nüchtern wird, neigt man dazu sich zu überschätzen „Ich vertrag viel“ oder „Ich bin als Betrunkener nicht so wie die anderen“. Das ist ein typischer Effekt und betrifft ausnahmslos jeden.)

    Daher… Peace! Der weiseste Weg ist, deine Fehler zuzugeben. Du hättest nüchtern an der Demo teilnehmen und die Menschen dort nicht provozieren sollen, wenn du genau gesehen hast, dass sie leicht reizbar waren und einige antiamerikanisch eingestellt.

  42. Gravatar Icon 42 Thiel Schweiger 19. Oktober 2011 um 9:19 Uhr

    @ Wahrheit:

    Ach, Wahrheit – wer bist du schon?

  43. Gravatar Icon 43 defekt 19. Oktober 2011 um 18:26 Uhr

    Kommentarfred bäääääääääähhhh!!!!!!!!!!

  44. Gravatar Icon 44 Peter H. 19. Oktober 2011 um 19:00 Uhr

    Auch ich war auf der Kundgebung, kann also mitreden und auch zumindest bedingt beurteilen. Mit einem gewissen Unbehagen hab ich dich lieber neo mit der US-Flagge wahrnehmen können. Ich habe mir dann die Frage gestellt, was derlei Gebahren eigentlich darstellen soll. Außer Provokation fiel mir dazu antideutsches Verhalten ein, also ein Tusch auf die USA und Israel. Dann hab ich mir gedacht, dass du und Deinesgleichen der Bewegung von vornherein eine nationale Grundeinstellung unterstellst, ohne dass hierfür klare Indizien vorliegen.Dies erboste mich. Sicher, ein paar braune Stinker finden sich wohl in allerlei antikapitalistischen Bewegungen ein, doch darf man keinesfalls da nach dem pars pro toto Prinzip vorgehen. Dein Abgang, „ihr Krauts“ hat dann übrigens meinen Verdacht genährt, dass du so was wie eine Kollektivschuld anmahnst. Ich darf dir aber versichern, dass dein eher provokatives Verhalten, recht gedämpft in meinem unmittelbaren Umfeld aufgenommen wurde, auch wenn du das wahrscheinlich nicht gelten lassen wirst.
    Ungeachtet all dessen, frage ich dich, warum du eigentlich nicht zum Mikrophon vorgingst und dort deine Einstellung bekannt gegeben hast. Du weisst doch ganz genau, dass du dazu ja auch aufgefordert wurdest.
    Ich darf übrigens auch erwähnen, dass nicht nur die US-Flagge, sondern sämtliche Fahnen abgesenkt werden mußten, bzw. dazu aufgefordert wurde. Weiterhin gebe ich zu bedenken, dass die US-Flagge geradewegs das Symbol des Imperialismus schlechthin ist. Sicher, Deutschland steht dem in nichts nach, doch als der ökonomisch Schwächere verkörpert es diesen halt nicht in der Wucht, wie der der Vereinigten Staaten. Meinst du daher nicht auch, dass die US-Flagge schlichtweg für den Kapitalismus allgemein und den des Imperialismus insbesondere steht? Steht er zudem nicht auch für Wall Street und all deren Auswüchsen zudem?
    Wenn denn nicht, so lass es mich und den anderen wissen. Oder ist es bei dir etwa so „gestrickt“, dass du den USA denn doch recht viel, zumindest aber so Allerlei Gutes abgewinnen kannst?
    Nun mal was zum sogenannten Mob. Ich muss schon sagen, du hast recht wenig Ahnung wie ein wütender Mob so aussieht bzw. agiert.
    Auch ich war mal in Afrika und habe einen solchen in Aktion gesehen. Ich versichere dir, dass du bei einem solchen Acting Out sehr alt ausgesehen hättest, also keineswegs nur mit einer bloßen Prellung davon gekommen wärest. Nichtsdestotrotz wäre es mir sehr viel lieber gewesen, wenn du nach dem Schwenken deiner Fahne diese einfach eingerollt hättest und dann auch ungeschoren geblieben wärest. Ich lass jetzt mal deine selbsterfüllende Prophezeiung des sogenannten Mobs außer acht und komme nun auf die Bewegung als solche zu sprechen. Sicherlich war die größtenteils im bürgerlichen Fahrwasser. Doch gebe ich zu bedenken, dass bis dato der Otto-Normal-Deutsche sich im politischen Dornröschen,- bzw. Winterschlaf befand und von daher über fast keinerlei politische Erfahrungen verfügt. So ist es denn recht erstaunlich, dass sich einige Tausende dennoch in Bewegung setzten, also für einen Neuanfang einsetzten. Niemand weiss hierbei, ob es dabei bleibt und ob eine Weiterentwicklung möglich ist. Fest steht jedenfalls, dass Neuanfänge nicht selten mit Kinderkrankheiten behaftet sind. Nach den Gesetzen der Dialektik ist da gar Manches im Fluss, (panta rhei) so dass eine Weiterentwicklung immerhin denkbar ist. Es gilt also weiterhin am Ball zu bleiben, auf dass auch weiterhin neue Tore aufgestoßen werden können, dies zumindest als Zielsetzung, alles Weitere wird sich ganz einfach zeigen. Ein trial and error gehört stets zu einem politischen Handeln halt auch dazu.
    Nun nehmen wir mal an, dass die neue Bewegung lediglich linksbürgerliche Forderungen zu stellen vermag, einfach weil eine kleinbürgerliche Geisteshaltung obwaltet. Selbst dann wäre sie nicht vergebens, denn auch kleinere Verbesserungen kommen all den Ausgebeuteten und Gedeckelten mehr oder minder zu Gute, wenn denn diese umgesetzt werden können. Ich bin also der Auffassung, dass alles Erdenkliche aus dem Kapitalismus herausgeleiert gehört, bevor er denn endlich abgeschafft werden kann.
    Daher rufe ich dir und allen Andern zu „chin up.“

  45. Gravatar Icon 45 Dr. Kollossos 19. Oktober 2011 um 21:11 Uhr

    meine fresse geht dieser antiimp-scheiß auf die nerven.

  46. Gravatar Icon 46 koljah 20. Oktober 2011 um 1:32 Uhr

    koljah & NMZS (antilopen gang) – Kommentarfeld
    anhören!

  47. Gravatar Icon 47 TanjaKrienen 20. Oktober 2011 um 8:39 Uhr

    Ich fand die Aktion witzig und angemessen, die Reaktionen aber typisch.

  48. Gravatar Icon 48 j-ap 20. Oktober 2011 um 10:31 Uhr

    Das auf solchen Wahnsinn einzig mögliche und als Faust aufs Auge völlig passende Flugblatt hat vor Jahren Klaus Kinski — nein, nicht gemalt, sondern gesprochen:

    Nein, er hat nicht gesagt »Halt‘ die Schnauze«, er hat eine Peitsche genommen und hat ihm in die Fresse gehauen. Das hat der gemacht. Du dumme Sau. Und wenn auch nur ein einziger übrig bleibt, der das hören will, dann muß er solange warten, bis das andere Scheißgesindel weggegangen ist.

  49. Gravatar Icon 49 Hackepeter 21. Oktober 2011 um 12:48 Uhr

    @ Peter H:

    Einen antikapitalistischen „Error and fail“ gab es bereits. Es war der Nationalsozialismus, der die proletarische Weltrevolution zu einer volksgemeinschaftlich-antiplutokratischen Front gegen die antisemitische Chiffre „New York“ verkehrte. Diese Chiffre sollte, genau wie bei dir, „schlichtweg für den Kapitalismus allgemein und den […] Imperialismus insbesondere“ stehen. Das resultierte aus der Aufspaltung des untrennbaren Zusammenhangs der Anhäufung von industriellem und kommerziellem Kapital. Die Industrieproduktion wurde dabei positiv besetzt, naturalisiert und biologisiert zum national-verwurzelten, schaffenden Kapital dem das international-wurzellose, kommerzielle Banken- , Kredit- und Zinskapital als jüdisch raffendes gegenübergestellt wurde. Alle, mit protestantischem Arbeitsethos „ehrlich“ malochenden, Völker der Welt sollten sich von der „Zinsknechtschaft“ dieses raffenden Kapitals in einer konformistischen Revolte befreien (eine Revolte, die nicht die Warenproduktion und das Kapital abschafft, sondern auf dem Boden des Industriekapitals das davon abgespaltene kommerzielle Kapital bekämpft). Bekanntlich sollte dieser Kampf gegen das „raffende“ Kapital durch die der Ermordung von 6 Millionen europäischer Juden glücken, mit denen das kommerzielle Kapital identifiziert worde. Die Nazis gewannen ihren Kampf gegen das „internationale Finanzujudentum“, aber beseitigten nicht die kapitalistische Produktionsweise: stellt doch die ach so abstrakte „Finanzssphäre“ nicht das Gegenteil „realwirtschaftlicher“ Produktion dar, sondern lediglich eine (die kommerzielle) Seite der Anhäufung von Kapital. Zins, Kredit, Geld und alle anderen Formen von Kapital aber gibt es nicht ohne Warenproduktion und Lohnarbeit, weshalb man sie auch nicht davon trennen kann.

    Das du das und die Tatsache, daß die Occupy-Bewegung genau diese Trennung zwischen „schaffendem“ und „raffendem“ Kapital vollzieht, in deinem „Geschwafel“ von einer „antikapitalistischen Bewegung“ völlig verdrängt hast, zeigt, wie du dieser regressiven Bewegung aufsitzt.

    „Der Kampf gegen das internationale Finanz- und Leihkapital ist zum wichtigsten Programmpunkt des Kampfes der deutschen Nation um ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und Freiheit geworden.“ A. Hitler, Mein Kampf, München 1934

  50. Gravatar Icon 50 Hackepeter 21. Oktober 2011 um 12:58 Uhr

    Insofern hat man als Kommunist auch nicht, wie das dieser Lyzis behauptet, solch eine Bewegung zu ignorieren, sondern aufs Bitterste zu bekämpfen.

  51. Gravatar Icon 51 Sommer 21. Oktober 2011 um 18:42 Uhr

    @hackepeter: Was meinst du damit, dass die Nazis die proletarische Weltrevolution zum Antisemitismus verkehrt haben? Ist der Antisemitismus nur verkehrter Kommunismus?

  52. Gravatar Icon 52 Peter H. 21. Oktober 2011 um 18:59 Uhr

    Also lieber Hackepeter, du konstruierst da gar viel rein, dabei die hohlen Phrasen der Faschisten offensichtlich für bare Münze nehmend. Was genau hatten denn die braunen Lumpen gegen das Finanzkapital getan, diese notorischen Lügner? Rein garnichts. Da gab es in ihrer Herrschaftszeit nach wie vor die 3 großen Banken, die maßgeblich an der faschistischen Herrschaft beteiligt waren, nämlich die Deutsche Bank, die Commerzbank und auch die Dresdner Bank. Letztere war zudem die Hausbank der SS.
    Auch dürfte, oder sollte es sattsam bekannt sein, dass haargenau diese Banken die Faschisten maßgeblich mit ihren Geldspenden an die Macht hievten und als dann der Raubkrieg gegen die anderen Völker begann, diese 3 Institute sowie andere Banken natürlich auch im Laufschritt in die besetzten Gebiete eilten, um dort auszubeuten und abzuscheffeln.
    Die Faschisten wußten ziemlich genau, dass ein beachtlicher Teil der Bevölkerung die Schnauze vom Kapitalismus voll hatten, daher instrumentalisierten sie diese Grundhaltung und machten ihre eigene Rechnung auf.
    Dabei gaben sie dreisterweise vor, dass sie antikapitalistisch seien, wovon sie Lichtjahre weit entfernt waren. Deren Begriffseinteilung in raffendes und schaffendes Kapital diente lediglich dazu, um jüdische Mitmenschen zu dämonisieren, sowie die Lohnabhängigen, auch Gefolgschaft genannt, zu tüchtiger Schaffensfreude, zwecks Profitmaximierung anzustacheln.
    Ungeachtet der perfiden Sudeleien und Demagogien der Faschisten, ist aber dennoch Folgendes festzuhalten: Es findet in den kapitalistischen Ländern eine stetige Deindustrialisierung statt, mit der Folge dass zusehens Kapital in den Finanzsektor einfließt. Diese Gelder sind aber größtenteils nicht gedeckt, so dass der Schwindel und die reinen Luftnummern vorherrschen.
    Dies gab es auch schon zu Lenins Zeiten, wenn auch nicht in der Wucht wie heutzutage, wo Schulden und Kredite ausufern. Dies kann man besonders deutlich bei all den Derivaten und Hedgefonds beobachten. Man stellt auch zudem fest, dass das staatliche Handeln zusehens in der Hilfe gegenüber dem Finanzkapital sich erschöpft. Zusehens werden gar Billionenbeträge für marode Banken etc. bereitgehalten, obwohl doch ersichtlich ist, dass das bereitgestellte Geld niemals in voller Höhe zurückgezahlt werden kann. Die Folge davon ist nicht nur weitere Geldentwertung, sondern vor allem Sozialabbau bei den Massen, also den Lohnabhängigen und Arbeitslosen. Folglich ist der Kapitalismus zusehens in ein parasitäres Stadium angelangt, egal wer das auch immer sonst etikettierte.
    Ich darf übrigens erwähnen, dass die Imperialismustheorie von Lenin bei allerlei Linken unbeliebt ist. Ich erwähne sie, weil genau dort all die jetzigen genannten Probleme dort bereits beschrieben werden.
    Ich weiss nun aber auch, warum diese leninistische Streitschrift bei Vielen so verhasst ist. Es ist dies die leninsche Diktatur des Proletariats, die bei Vielen Groll hervorruft. Ich gebe zu, dass auch ich damit so meine Schwierigkeiten habe, was mich aber nicht davon abhält, die Schrift „der Imperialismus, das höchste Stadium des Kapitalismus“ gut, also richtig zu finden.
    Ich denke mal, man sollte schon die Spreu vom Weizen trennen, als auch das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, andernfalls bewegt man sich im bloßen moralistischen Fahrwasser.

  53. Gravatar Icon 53 Schaefchen 22. Oktober 2011 um 3:04 Uhr

    Ihr solltet bisschen auf eure Kommentarspalte achtgeben…
    Ich les den Blog hier echt gerne, aber bei der Kommentarspalte wird mir übel. wenn ich sowas lesen will geh ich auf indymedia, infokrieg o.ä.
    Um nochmal darauf hinzuweisen, was die deutsche occupy-bewegung wirklich ist, nämlich urdeutsch und schon halb im vernichtungswahn, hier ein blogeintrag, der den wutbürgeraufmarsch in berlin dokumentiert…
    http://reflexion.blogsport.de/2011/10/17/die-maersche-der-demokraten/
    ich hoffe das wurde nicht schon im kommentar-sumpf gepostet; hatte wirklich keinen nerv, alles durchzulesen.

  54. Gravatar Icon 54 Eric van Hofi 22. Oktober 2011 um 10:38 Uhr

    Betr: Photo: Wer ist eigentlich dieser Kerl ?

    Auf dem Foto sehen Sie Peter P. den Pressesprecher der C – Bank. Das Bild hängt in seinem Büro. Er stellte sich den Fotografen um den Dialog im Kollegenkreis zu beleben. Danke – eine hervorragend gelungene Aufnahme. So wie Sie auf ihrem Blog Anzeigen akzeptieren, die eigentlich ihrem Selbstverständnis nicht entsprechen dürften, möchte Sie die C – Bank einladen, künftig die günstigen Konditionen der Bank für ihren Geldverkehr zu nutzen. 150 Filialen bieten Ihnen Top Zinsen. Eine 1 Million Euro Geldanlage würde es Ihnen schon nach einem Jahr möglich machen, allein von den Zinsen viele US Fahnen und viele Flaschen Schnaps kaufen zu können. Drink positiv – wir fördern Sie gerne.
    Mit freundlichen Grüßen aus Frankfurt am Main
    Eric van Hofi

  55. Gravatar Icon 55 neo 22. Oktober 2011 um 14:05 Uhr

    @Schaefchen
    Das schlimmste ist: Ich habe schon min. 15 Kommentare gelöscht, die doch zu arg waren. Den Rest habe ich hier zur Dokumentation des Wahnsinns in der occupy-Bewegung stehenlassen.

  56. Gravatar Icon 56 das 22. Oktober 2011 um 15:35 Uhr

    Dass Hitler oder andere auch gegen ‚das Finanzkapital‘ polemisiert haben, macht noch nicht den Kern der Bewegung zu Antisemiten. Eine Rettung völkischer Ansprüche auf Geldgeschäfte wird nicht formuliert.

    Das Einigende der ‚Occupy‘ler ist allerdings schon eine nationalistische Stoßrichtung, die den Fehler erklärt, warum gerade die Geschäfte mit Wertpapieren in den Fokus geraten.

    Der opportunisitsche Irrtum, man könne sich den Kapitalismus ohne Finanzabteilung besser schönreden, wird sogar geständig in Forderungen wie „Schranken für die Banken“ (das geht an die Adresse der zuständigen Herrscher!). Die Funktionalität der Geldschieberei für die Nation wird gar nicht bestritten, im Gegenteil: Denen wird z.B. mit dem Steuerzahlerargument vorgeworfen, sie seien zu teuer (mit den Charakterverlängerungen „zügellos“ usw.)!

  57. Gravatar Icon 57 v 24. Oktober 2011 um 11:52 Uhr

    geil! eine neue funsportart. besoffen auf spinnerdemos rumpöbeln. XDDD

  58. Gravatar Icon 58 shuky 24. Oktober 2011 um 21:40 Uhr

    Ich gebe zu, ich hab mir gerade absichtlich die Kommentare durchgelesen. Es war ein Spass, weil Schmerz und Freude sich bei mir dialektisch die Hand reichen :D

    Ich schau die Tage nochmal vorbei, vielleicht gibts dann auch noch meine Lieblingszitate von Jesus, Adorno und Stalin.

    Popcorn!

    grüsze aus Antisemitisrael

  59. Gravatar Icon 59 Juli 03. Dezember 2011 um 22:34 Uhr
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