Wo Günther Grass für einen Dichter gilt
da liest man Spiegel, FAZ, ND und Bild.
Wiglaf Droste im Nachwort zu Peter Hacks: Hundert Gedichte. Berlin 2004
Das Loben von Grass‘ „politischer Dichtkunst“ überlassen wir rhizom und schmok.
Mit bestem Fett versorgt, über Filzdecken gleitend zu neuen Ufern, fehlt auch das matte Licht der Taschenlampe nicht und die Wärme des Filzes.
„Die öffentlichen Reaktionen auf den Wehleidartikel von Grass sind mehrheitlich so humorfrei wie Grass selbst. Die Beflissen- und Verbissenheit, mit der man sich gegen oder auch für Grass in die Bresche wirft, fügt der Welt nicht einen einzigen Gedanken und damit Schaden zu. Grass hat nichts gesagt, das man nicht längst von ihm wissen konnte, hat aber für seine in jeder Hinsicht armselige Veröffentlichung bekommen, was er wollte: Vollalarm um seine Person. Alle, die ihm diese Genugtuung verschafften, können sich an ihre Sprengköpfe fassen und nachschauen, ob es sich um ebensolche Attrappen handelt wie bei Grass.“ (Wiglaf Droste)
http://www.der-postillon.com/2012/04/un-verhangen-tinten-und.html
Wie zu erwarten war.
Auch Schmok:
Ein Gedicht von Freerk Huisken:
http://schmok.blogsport.eu/2012/04/08/freerk-huisken-uber-das-gedicht-von-gunther-grass/
Was auch noch gesagt werden muss:
http://schmok.blogsport.eu/2012/04/09/was-auch-noch-gesagt-werden-muss-2/
Prüf doch mal, Hermann! Aber du willst ja lieber dichten…
Ein prosaischerer Beitrag zur Grass-Kritik etwa hier:
http://schorsch.blogsport.de/2012/04/04/perfide-poesie-ueber-grass-gerede/
Es geht doch jetzt nicht um den Idioten Grass, sondern um Huisken.