La vache qui rit – eine Bilanz

Ergänzend zur Begründung meines Ausstiegs aus der Blogosphäre möchte ich noch einmal kurz Bilanz ziehen und auf einige Sternstunden der ja immerhin fast 4-jährigen, von kontinuierlicher Textproduktion begleiteten, Existenz dieses Blogs aufmerksam machen.
Der erste Beitrag stammte aus meiner Feder und zwar am 21.11. 2008. Das Blogger-team umfasste insgesamt, also mit allen Zu- und Abgängen, 10 Personen. Wir schrieben insgesamt 198 Beiträge, verteilt auf 27 Kategorien, einen Großteil davon, 142, ich selbst. Weit dahinter folgen neo mit 24 und Dr. Kollossos mit 16 Beiträgen. Diskussionen wurden über sagenhafte 1580 Kommentare hindurch geführt. Unvergessen dabei die sich über mehrere Artikel erstreckende Riesendebatte über die Geschichtsphilosophie des Marxismus mit 175 Kommentaren im Hauptthread und die über Pädophilie mit 135. Für reichlich Wirbel sorgte auch die Debatte zum Thema SM, die aber größtenteils an anderer Stelle ausgetragen wurde.
In den letzten Monaten war La vache qui rit locker in den Top 100 bis 200 der blogsport-Rangliste platziert. Sogar bildlich dokumentiert (s.u.) ist der Tag, der 18. 10. 2011, als es neo mit einer Polemik gegen occupy schaffte, La vache qui rit in die Top 10 der blogsport-Rangliste zu katapultieren und dort auch einige Zeit zu halten.

Derweil wurde La vache qui rit zur Werbeplattform für zahlreiche tolle Veranstaltungen im IvI und anderswo, schaffte es in ein Printmedium, expandierte in die Stadt hinein, wurde offiziell als Staatsfeind anerkannt, zerstritt sich und wurde sogar einmal für einige Zeit lang gesperrt. Von einigen anderen schönen und unschönen Ereignissen ganz zu schweigen.

Weil ich das schon immer mal machen wollte (auch wenn es der Kulturkritik anheim fällt), habe ich zu diesem Anlass mal ein kleines wordle dieses Blogs erstellt:

Wordle: La vache qui rit

Leider schafft es wordle wohl nur, die letzten paar Artikel zu berücksichtigen, aber ganz schönist es trotzdem, finde ich.

Und zum endgültigen Abschluss verrate ich noch ein kleines Geheimnis: mein mir mittlerweile so ans Herz gewachsener Name ist wesentlich von der großartigen Novelle Bahnwärter Thiel von Gerhart Hauptmann inspiriert.

Cheers!


1 Antwort auf “La vache qui rit – eine Bilanz”


  1. Gravatar Icon 1 alkohol 13. April 2013 um 23:21 Uhr

    „Bahnwärter Thiel“ ist wirklich eine Spitzenerzählung. Peter Rühmkorf hat sich ja mal auf ihn bezogen, als er Georg Trakls „Ein Winterabend“ schüttelreimend variierte:

    Wenn die Fee ans Fenster schnellt,
    lang die Abendlocke gleitet,
    Thielen ist der Fisch bereitet,
    und das Haus ist wohlbestellt.

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